Wanderungen und Ausflüge sind eine gute Gelegenheit, die Augen weit offen zu halten und die uns umgebende Natur zu beobachten …

Fauna und Flora der Sumpfgebiete

Die Sumpfgebiete beherbergen eine reiche und sehr spezifische Fauna - Reiher,  Seidenreiher, Rohrweihen und Enten sind hier zuhause. Der Silberreiher ist ein mittelgroßer Vogel mit ganz weißem Gefieder; sein schwarzer Schnabel geht ins Blaugraue über und seine schwarzen Stelzen mit den gelben Zehen machen es leicht, ihn zu erkennen.

Der Queller ist eine Pflanze, die nur in den salzhaltigen Böden, wie man sie häufig an der Küste des Atlantik findet, gedeihen kann. Er kommt gegen Ende des Herbsts aus der Erde und vegetiert dann die ganze Wintersaison über bis zu den ersten heißen Tagen. Man kann den knackigen, leicht salzigen Queller roh genießen oder auch mit einer Vinaigrette als Salat. Er wird auch manchmal wie ein Gemüse zubereitet, wobei man ihn mit Butter, Knoblauch und Petersilie in der Pfanne dämpft, um ihn als Beilage zu Fisch oder Fleisch zu servieren.

Die Flora der Dünen

Auf den begrünten Dünen, die ganz nah am Meer liegen, wachsen nur einige wenige Pflanzenarten, die gegen das Salz widerstandsfähig sind: Europäischer Meersenf,  Portulak, Moos ... Wanderdünen werden nicht überflutet, sind aber ständig der Gischt ausgesetzt; sie werden von Pflanzen besiedelt, die dem Sand trotzen können - Süßgräser, Strandhafer, blaue Disteln, Winden, Nelken, Goldlack. Die gebundenen Dünen haben dagegen eine vielfältige Flora, die auch dazu dient, den Sand festzuhalten: Labkraut, Luzerne, Meerträubel, Strohblume, Bibernell-Rose.

Die Dünenkette von Saint Gilles Croix de Vie weist 150 Pflazenarten auf, darunter 10 wilde Orchideensorten und eine sehr kleinePflanze mit weißen, leicht bläulich schimmernden Blüten:  die Cynoglosse des Dunes oder auch Omphalodes littoralis. Ihr verdankt es Saint Gilles Croix de Vie, in jedem Werk über Botanik zitiert zu werden!

Flora des Waldes

Die 600 Hektar Wald von Saint Hilaire bestehen hauptsächlich aus Strandkiefern, Steineichen und Laubbäumen.

Parks und Gärten

Von Norden nach Süden zu entdecken Sie den Jardin de Grosse Terre in Saint Hilaire de Riez, den Jardin des Olfacties in Coëx, den Parc des Morinières in Brétignolles sur Mer und den Parc des Genêts in Brem sur Mer.