Der Fischereihafen Saint Gilles Croix de Vie

Der Fischereihafen ist ein Symbol für unser maritimes Erbe. Seine Flotte besteht aus 54 Booten und hat sich auf den Fang der "blauen Fische", also Sardinen und Makrelen, spezialisiert. 100 Fischer, eine computerisierte Auktionshalle und 10 den europäischen Normen entsprechende Seefischhandel-Ateliers gehören ihm an.

Die Boote sind für verschiedenen Arten des Fangs ausgerüstet: mit Grundschleppnetz, pelagischem Schleppnetz, Reusen, Angeln und Treib- oder Stellnetzen. Saint Gilles Croix de Vie ist der erste französische Hafen, dem der Label "Site Remarquable du Goût" zuerkannt wurde. Diese Auszeichnung wurde ihm 1998 für den Sardinenfang, der lokalen Tradition, verliehen.  

 

Der Yachthafen

PORT LA VIE: EIN HAFEN IN DER STADT

Gut geschützt liegt Port la Vie mitten in der Stadt Saint Gilles Croix de Vie. Gegenüber der  Ile d'Yeu gelegen, bietet Port la Vie viele Vorzüge für einen gelungenen Aufenthalt.

Das Hafenamt ist täglich von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr (von April bis Juni 19 Uhr und im Juli und August von 6 bis 22 Uhr) geöffnet. Der Seewetterbericht ist kontinuierlich am Hafenamt einsehbar. Port la Vie hat 1100 Liegeplätze in Tiefwasser; er ist bei jeder Wetterlage gut geschützt und kann bei jedem Wasserstand angelaufen werden. Der Besucherponton verfügt über 160 Plätze und wird ständig für 3 Meter Tiefe ausgebaggert.

 

 Port la Vie ist seit 2013 Mitglied des "Passeport Escales"-Systems.

Wenn Sie sich in Saint Gilles Croix de Vie aufhalten, versäumen Sie nicht, die Maison du Pêcheur zu besichtigen, die die Lebensverhältnisse der Fischer in den 20er jahren des letzten Jahrhunderts nachstellt.

Entdecken Sie auch den Tour Joséphine, wahrscheinlich der erste Leuchtturm des Hafens, dessen Einfahrt er bis 1875 markierte.  Danach diente er als Sprengstoffdepot für die staatliche Straßenbauverwaltung, was ihm den Spitznamen "Dynamitturm" einbrachte. Der Volksmund nennt ihn allerdings traditionnel den «Tour Joséphine», was nahelegt, dass er aus der Zeit des Konsulats oder des Ersten Kaiserreichs stammt.

Ein alter Brauch besagt, daß Neuvermählte auf die Hafenmole hinauslaufen und einmal rund um den Turm gehen sollten, damit die Ehe glücklich bliebe.  

In Saint Hilaire de Riez überragt der Leuchturm Grosse Terre auf der gleichnamigen Landzunge die Felsengruppe Pil’hours. Der Navigator Garcie Ferrande nannte die Landzunge « Pointe de Ryé » und empfahl sie als Markierung für die Seefahrt.  

Ein anderes wichtiges Element unseres maritimen Erbes ist das Schiff  “Le Hope”, ein ehemaliger Reusenfischer, der bis Ende der 1960er Jahre im Einsatz war und 1998 zum "Monument Historique" erklärt wurde.  Er wurde in Saint Gilles Croix de Vie gebaut, das bis heute sein Heimathafen ist.

Architektur in den Seebädern

Boisvinet in Saint Gilles Croix de Vie hat sich mit seinen eklektischen malerischen Villen aus dem Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts das typische Flair eines Seebads erhalten

Das der Gemeinde Saint Hilare de Riez angehörende Viertel Sion sur l’Océan lässt die Mode der Seebäder der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts wieder gegenwärtig werden.