Unsere sich über 32 Kilometer  erstreckende Küste wird die Liebhaber von Farniente, Meerbädern, Urlaubsambiente, Strandangeln und Wasser-Gleitsportarten begeistern! Unsere wunderschönen Strände, mal versteckt in den Buchten der felsigen Küste, mal ihren weißen Sand vor aller Augen ausbreitend, entzücken alle Besucher. 

Von Norden nach Süden teilen sich 3 Gemeinden die Küste:

Saint Hilaire de Riez

12 Kilometer feinster Sand und 3 Kilometer Felsen bilden einen der längsten Küstenstreifen am Atlantik. Von Norden nach Süden liegen die Strände "des Demoiselles", "des 60 bornes", "des Salins" - ein Strand für Freunde der Freikörperkultur - "des Becs", "des Mouettes", "de la Pège", "de la Parée Préneau", der Strand von Riez, der von Sion,  "des 5 Pineaux", "des Bussoleries" und "de la Pelle de Porteau".

Saint Gilles Croix de Vie

3 Kilometer lange wunderschöne Strände mit feinstem Sand. Umkleidekabinen aus Holz oder Zeltstoff können vor Ort gemietet werden.
Von Norden nach Süden: Strand von Boisvinet, der "Kleine Strand" und der "Große Strand".

Brétignolles sur Mer

Zur Gemeinde gehören 13 Kilometer Küstenstreifen, von den Dünen du Jaunay bis zum Havre de la Gachère. Strandflächen mit feinem Sand wechseln sich ab mit Buchten und Dünen. Von Norden nach Süden: die Strände von la Sauzaie, de la Parée, du Marais Girard, de La Normandelière und des Dunes (I und II). Die Dünen sind ein ganz besonderes natürliches Milieu und gut geeignet für die Entdeckung von Fauna und Flora. Sie können sich von einem "guide nature", einem Naturführer, begleiten lassen.

Unsere Küste bietet außerdem auch zwei Streifen mit Felsenformationen: einmal vom Norden von Saint Gilles Croix de Vie bis nach Sion sur l’Océan (Stadtviertel Saint Hilaire de Riez), und dann von la Sauzaie bis zur Normandelière in Brétignolles sur Mer.

Die 3 Kilometer lange Felsenküste von Saint Hilaire sind bekannt unter dem Namen "Corniche Vendéenne". Diese Corniche wurde 1926 offiziell als "besonders bemerkenswertes Naturgebiet" anerkannt und geschützt.  Die schroffe Felsenlandschaft birgt zahlreiche Schätze:

  • Die Cinq Pineaux, fünf einsame Felsengebilde, ragen vor Sion auf, als wollten sie es gegen den Ozean verteidigen,
  • Das Trou du Diable, ein von der Erosion geformtes, ständig mit schäumendem Wasser  angefülltes Felsenloch, das bei starkem Wellengang und Hochwasser ein eindrucksvolles Schauspiel abgibt, wenn das Meer hineinpeitscht und sich wieder zurückzieht. Seinen Namen verdankt es der Legende, die erzählt, dass es entstand, als der Teufel wütend mit dem Fuß aufstampfte, weil er seine Wette mit Sankt Martin anlässlich des Baus der "Brücke von Yeu" verloren hatte - die Pont d'Yeu genannte Felsenkette unter Wasser verbindet die Insel mit dem Festland
  • Pilours, ein Felsvorsprung an der Mündung des Flusses Vie.

Der Fernwanderweg  GR Côte de Lumière (GR 8) und ein Fahrradweg führen an der Küste entlang.

In nur wenigen Kilometern Entfernung liegen Süss- und Salzwassersümpfe, die herrliche Naturschauplätze bieten. Die Salzfelder, die ab dem 7. Jahrhundert von Menschenhand geformt wurden, zeugen von der intensiven Betriebsamkeit, die bis noch vor kurzem bei der Ernte des "weißen Goldes" herrschte.

Die Rehabilitation der ehemaligen Salzfelder im unteren Teil des Tals der Vie lässt die Salzgewinnung seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wieder aufleben. Entdecken Sie die althergebrachten Gesten der Salzernte bei einem Besuch in den Salzgärten an der Vie in Saint Hilaire de Riez.

Die Süßwassersümpfe befinden sich in La Gachère, einer Gemeinde, die zu Brem sur Mer gehört, oder auch in Saint Hilaire de Riez. 

Für die Liebhaber von langen Wanderungen und freier Natur empfiehlt sich der Staatsforst der  Pays de Monts auf dem Grund der Gemeinde Saint Hilaire de Riez; er erstreckt sich über mehr als 600 Hektar. er wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts unter dem "Second Empire" angepflanzt. Es ging damals darum, die Dünen zu befestigen, um auf diese Weise die Sümpfe trockenzulegen und zu kultivieren.  

Der Forst, dessen Baumbestand von Pinien, Steineichen und Laubbäumen beherrscht wird, bietet zahlreiche Möglichen, um auf Entdeckung auszugehen - zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf dem Pferderücken … Nutzen Sie die markierten Wege oder die Trimm-Dich-Strecken und machen Sie Pause auf einem der zahlreichen Rastplätze.

Auch die ländlicheren Gegenden, wie etwa die Seen von Jaunay und des Gué Gorand der Gemeinden Landevieille und Saint Révérend, bieten wahrhafte Oasen der Ruhe. Die Fuß- und Fahrradwege führen Sie durch eine ländliche und friedvolle Umgebung, fernab von allem Trubel.

Die Parks und Gärten von Saint Gilles Croix de Vie sind beliebte Ziele für Spaziergänge mit der Familie oder auch für ein gemütliches Picknick.

Von Norden nach Süden entdecken Sie den Garten "de grosse terre" in Saint Hilaire de Riez, den Jardin des Olfacties in Coëx, den Park des Morinières in Brétignolles sur Mer und den Park des Genêts in Brem sur Mer.